Die Stiftung fördert Bildung ganz allgemein und in allen denkbaren Ausprägungen. Egal ob Kunst oder Sprachen, soziale oder sportliche Projekte, im Fokus steht die Bildung der Persönlichkeit in all ihren Facetten. Zum Portfolio der Stiftung gehört die Exzellenzförderung ebenso wie die Unterstützung von Anfängern oder Fortgeschrittenen. Einzige Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Bildungsmaßnahme ernsthaft betrieben werden soll.
 
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Bericht in der Neue Westfälische zum Lernclub in Delbrück:

Staffelübergabe beim Lernclub

Erfolgsstory: Individuelle und bezahlbare Förderung von Kindern. Anneke & Fritz-Wilhelm Pahl Familienstiftung folgt Schilf-Stiftung


Delbrück. Mit dem Konzept des Lernclubs setzt der Arbeitskreis Familie der Gemeindekonferenz der Stadt Delbrück Elternwünsche nach einer individuellen und bezahlbaren Förderung von Kindern um.

Drei Jahre unterstützte die Schilf-Stiftung, mit Sitz in Urbar, Rheinland Pfalz, und vertreten durch Katharina Raue, das Projekt. Jetzt wird es durch die Anneke & Fritz-Wilhelm Pahl Familienstiftung weiter gefördert. Deshalb trafen sich jetzt die Förderer in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) der Johannes Grundschule, in der das Projekt beheimatet ist.

Bei einer Staffelübergabe tauschten sich Katharina Raue und Fritz-Wilhelm Pahl, gemeinsam mit Bürgermeister Werner Peitz, Ursula Ahlers, Fachkraft im "Lernclub" und Rita Köllner, Koordinatorin des Projektes und Sprecherin des AK Familie, die dieses Projekt auf den Weg brachte, über die Hintergründe und Ziele des Lernclubs aus.

"Der Lernclub hat sich in den Tagesablauf der OGS sehr gut integriert und die Kinder können nach wie vor an gewählten AG's teilnehmen und mit ihren Freunden spielen", weiß Ursula Ahlers. "Dieses Projekt hat Modellcharakter mit seinem niederschwelligen Förderangebot, das die Kinder im Blick hat und die Eltern entlastet", erklärt Katharina Raue. Fritz-Wilhelm Pahl nahm den von ihr dargebotenen Staffelstab entgegen: "Das Konzept des Lernclubs passt sehr gut in die Förderrichtlinien unserer Familienstiftung, deren Schwerpunkte die Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, die Jugendhilfe, sowie mildtätige Zwecke schwerpunktmäßig in der Stadt Delbrück sind."

"Die Unterstützung der Menschen in unserer Stadt im Bereich der Bildung, ist ein Schwerpunkt der Anneke & Fritz-Wilhelm Pahl Familienstiftung. Mit Ihrer Gründung wird die erfolgreiche Unternehmerfamilie Pahl ihrer Vorbildfunktion um unser Gemeinwesen auf vorbildlicher und beispielgebender Art und Weise gerecht und hat damit unser aller Dank, Respekt und Anerkennung verdient", bedankt sich Peitz bei Pahl für sein Engagement.

Das Projekt "Lernclub" ging am 18. Februar 2013 an den Start und erfreut sich reger Nachfrage. In kleinen Gruppen mit maximal drei Kindern erfolgt einmal in der Woche eine eng am Unterrichtsstoff der Kinder angepasste Förderung durch geschultes Personal der OGS Johannes-Schule.

© 2016 Neue Westfälische
15 - Paderborn (Kreis), Dienstag 11. Oktober 2016
 

Begreifen-Begehen-Verbinden

- ein interkultureller Workshop

Am 4.09.2016 fand im Pfarrheim in Dieblich ein Workshop mit 11 jungen Erwachsenen aus Afghanistan, Syrien und Deutschland unter der Leitung von Eva Müller-Irrek mit Unterstützung durch zwei weitere Trainer/-innen des AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. statt.

Nach der Begrüßung und dem Kennenlernen ging es auch schon direkt in die Materie mit der Frage: Wo komme ich her? Die Teilnehmer/-innen überlegten sich, wie ihr Leben in ihrem Heimatland aussah und wie sie nun Deutschland erleben. Im Zuge dessen ging es dann auch Kultur und die Frage, wie und woran man Kultur erkennen kann und wo Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Kulturen bestehen.

Nachdem sich alle über ihre eigene Kultur und die Deutschlands Gedanken gemacht hatten, ging es zum großen Themenblock der Kommunikation. Mithilfe verschiedener Übungen und Modelle wurde deutlich, wie schwierig, aber auch wie wichtig Kommunikation ist. So wurde nicht nur aufgezeigt, woran sprachliche Verständigung scheitern kann, sondern auch Hilfen und Tipps in der Gruppe erarbeitet, wie genau das eben funktionieren kann, auch wenn kulturelle und sprachliche Barrieren im Weg stehen.

Diese beiden Themen bildeten dann die Grundlage für den letzten Schritt, nämlich die Frage, wie Integration aussehen und funktionieren kann. Die Teilnehmer/-innen entwarfen dazu Mind-Maps mit verschiedenen Ideen. Das Gesamtfazit des Workshops war dann, dass Integration nur gelingen kann, wenn beide Seiten aufeinander zu gehen und nicht auf ihrer Meinung als die einzig wahre beharren. Und das schafft man wiederum nur, wenn man miteinander redet und bereit ist Kompromisse eingeht.

Abschließend kann man sagen, dass sowohl Teilnehmer/-innen wie auch Trainer/-innen sehr viel Spaß hatten und trotz der kurzen Zeit auch sehr produktiv waren. Natürlich war dieser Workshop nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen, aber es war ein guter Anstoß für alle, sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ermöglicht wurde dieser Workshop durch die finanzielle Unterstützung der  SchilF - Stiftung für Chancengleichheit und individuelle leistungsgerechte Förderung, die die Dolmetscher finanzierte, und die Stiftung  "Für die Jugend" der Kreissparkasse Mayen.



Deutschkurse für Flüchtlinge erfolgreich angelaufen
SchilF - Stiftung und Ortsgemeinde Urbar gemeinsam für Integration

Wer bezahlt Deutschkurse für Flüchtlinge? Bund/Land/Kommune? Die Ortsgemeinde Urbar wollte nicht auf eine Einigung im Abstimmungsdschungel warten und hat es einfach gemacht: Mit ehrenamtlicher Unterstützung durch fachkompetente Lehrerinnen und Lehrer gibt es in den Räumen der Ortsgemeinde unentgeltlich Deutschstunden für interessierte Flüchtlinge. Etwa zwanzig Menschen nehmen regelmäßig daran teil. Seit September letzten Jahres gibt es auch das passende Lehrmaterial dazu. Mit Unterstützung der SchilF - Stiftung für Chancengleichheit und individuelle leistungsgerechte Förderung konnten fünfzig Lern- und Arbeitshefte angeschafft werden. Auf unserem Foto sagen die Flüchtlinge "danke" - erst auf arabisch, und nun auch auf deutsch. "Integration ist immer auch eine Frage der Bildung. Die neue Sprache zu erlernen ist ein wichtiges Ziel für die Menschen, die zu uns kommen. Wir sind dankbar, dass wir beides unterstützen dürfen: die Ausbildung der Flüchtlinge ebenso wie das beispielgebende ehrenamtliche Engagement der Lehrerinnen und Lehrer.", freut sich Katharina Raue, Vorsitzende der Stiftung. Und Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber ergänzt: "Seit einem Jahr kommen die Menschen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan in unsere Kurse im Gemeindebüro. Es beeindruckt mich, mit wie viel Willen sie eine für sie fremde Sprache und Schrift lernen wollen, aber ebenso beeindruckt mich, wie viele Menschen ehrenamtlich jede Woche zuverlässig kommen, um die deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln. Die Hilfsbereitschaft ist beeindruckend!"

Auch Christian Ebeling, der inzwischen die Koordination der Flüchtlingsarbeit in der VG Vallendar übernommen hat, begrüßt die Zusammenarbeit:

"Das Ziel der Sprachkurse ist dabei nicht nur die wichtige Vermittlung sprachlicher Kompetenzen als Basis für Orientierung und Integration, wesentlich sind für uns der Aufbau persönlicher Beziehungen zu den Menschen, der Austausch und das gegenseitige Interesse. So werden die regelmäßigen Begegnungen über die Kurse hinaus zu einer großen Bereicherung für beide Seiten."

Die SchilF - Stiftung für Chancengleichheit und individuelle leistungsgerechte Förderung hat ihren Sitz in Urbar. Sie fördert Bildung ganz allgemein, dazu gehören Kunst und Sprachen genauso wie soziale oder sportliche bildende Projekte. Zu ihrem Portfolio gehört die Exzellenzförderung ebenso wie die Unterstützung von Anfängern oder dem mittleren Niveau. Einzige Voraussetzung ist, dass die Bildungsmaßnahme ernsthaft betrieben werden soll. Wer die staatlich anerkannte Stiftung unterstützen möchte, kann dies mit allgemeinen oder projektbezogenen Spenden steuerbegünstigt tun. Die Stiftung freut sich auch über Förderanträge. Diese, sowie weitere Informationen gibt es unter www.schilf.info.